Eine miese Reise findet ihren Abschluss im wunderbaren Taubenkobel; so schlecht kann sie dann gar nicht gewesen sein. Zunächst Sauwetter, Saulaune und Saukarre (Atos, das kleinste Mobil der Welt), kurzum ein Grund die Italienreise in Lijubliana abzublasen und mit noch größerer Saulaune zurück. Übers Burgenland. Am Schild steht Taubenkobel, ich denk mir ich hab mir wenigstens ein gutes Mittagessen verdient, schau rein und esse Kürbissuppe mit Frischkäse und danach einen Saibling auf Blattsalaten (mind. 7) der sich gewaschen hat, so was von lecker die Fischstücke, die Panier, die gedünsteten Orangencocktailtomaten. Alles ein rundes Gedicht, alles genug um mich zu versöhnen; der Kaffee danach dann noch brüheis und die Mandeltorte fein cremig. Der mürbe Teig mürb wie er sein sollte. Das Ambiente städtisch mit Kruder Geplänkele, hausgemacht und der Laden danach lädt zum Staunen ein, wenn auch nicht zum Kaufen. Schön so ein Salat zum Winteranfang.